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Hier werden Ihnen die aktuellen aber auch die abgeschlossenen Aktionen der Bürgerintitiative und der Grundwasserkommission vorgestellt. Dabei dürften Sie aber nicht davon ausgehen, dass Lösungsmöglichkeiten, die Gegenstand einzelner Aktionen waren, nicht mehr verfolgt werden.

Geplante und aktuelle Aktionen:

Der Bürgermeister will nicht! - Eine traurige Chronik

Eine traurige Chronik

Nach dem Gespräch beim Ministerpräsidenten Peer Steinbrück war der Begriff "Patchwork-Lösung" in der Welt und für einzelne Maßnahmen auch Zuschüsse in Aussicht gestellt worden. Die Grundwasserkommission des Kreises wurde durch die Mitarbeit des Landes "verstärkt". Es wurden Unterarbeitsgruppen (UAG's) gebildet, die von der Staatskanzlei koordiniert wurden. Da unser Bürgermeister in den wichtigsten UAG's Mitglied war, glaubten wir uns gut vertreten.

Wir Bürger wurden immer skeptischer als sich die Arbeit in den UAG's immer mehr in die Länge zog. Die UAG, die sich mit den Oberflächengewässern beschäftigte, verschob ihren Abschlussbericht immer weiter. Diese UAG sollte sich u.a. auch mit der Entschlammung des Nordkanals und der Anlage eines Grabens im Vorster Süden beschäftigen.

Am 5.2.2005 wurden dann doch die einzelnen Berichte vorgelegt. Am Tag zuvor hatten sich Vertreter des Arbeitskreises Grundwasser und Vertreter der BI mit dem Bürgermeister zu einem Vorgespräch getroffen. In diesem Gespräch baute Herr Moormann bereits vor. Er erklärte uns, dass sich die Mitglieder der UAG's am Vortag getroffen und die Abschlussberichte abgenickt hätten. Er schob nach, er habe da schon zum Ausdruck gebracht, dass er als Jurist die Dinge nicht aus eigener Erkenntnis beurteilen könne und sich auf die Feststellungen der Fachleute verlassen müsse.

Bei der Vorstellung der Berichte in der Kreisgrundwasserkommission wurde uns schnell klar, warum diese Vorbemerkung aus Sicht von Herrn Moormann erforderlich war. Die Berichte sind in vielen Punkten einfach falsch oder so verzerrt, dass die Absicht "wir wollen nichts tun" deutlich wurde.

So wird die gutachterlich bescheinigte Wirkung der Entschlammung des Nordkanals beispielsweise infrage gestellt, weil dem Gutachter für den Überlauf in Neuss eine falsche Höhenangabe gegeben wurde. Die tatsächliche Höhe liegt 10 cm höher als vorher angegeben. Auf ca. 14 km Länge wird also das Gefälle um 10cm geringer. Dies entspricht einer Differenz des Gefälles zur vorherigen Berechnung von weniger als 0,001 % !

Da man sich sicherlich darüber klar war, dass dies nicht stichhaltig ist, stellte eine andere UAG fest, die Entschlammung des Nordkanals sei eine Ausbaumaßnahme und daher genehmigungspflichtiger Eingriff in das Dargebot. Dies war bisher von allen Beteiligten, auch von den Landesbehörden verneint worden. Dass sich aus dieser neuen Berurteilung ein juristischer Stolperstein entwickeln könnte, hätte dem Bürgermeister als Jurist auffallen müssen.

Ein weiteres Beispiel: Der Vorster Graben

Die Unterarbeitsgruppe hat nicht etwa die von den Bürgern vorgeschlagene Lösung mit einer Ableitung in den Nordkanal untersucht, sondern eine von der Verwaltung ausgearbeitete unwirksame Lösung.

Wir waren nach der Vorstellung der Ergebnisse entsetzt. Für Kaarst sind in den Abschlussberichten nicht einmal Ansätze einer Lösung sichtbar.

Dies obwohl klar ist, dass mit der Entschlammung des Nordkanals und der Anlage eines Grabens im Süden von Vorst, Kaarst dauerhaft vor Schäden durch Grundwasser geschützt werden könnte. Allein, es fehlt der Wille!

Wir konnten diese Ergebnisse nicht stehen lassen und haben uns deshalb wieder an den Ministerpräsidenten gewandt.

Das Schreiben des Arbeitskreises wurde ausweichend von der Staatskanzlei (Dr. Epping) beantwortet. Das Schreiben der BI wurde von Peer Steinbrück ebenfalls nicht am Thema beantwortet.

In beiden Antwortschreiben wurde aber genüsslich darauf hingewiesen, dass unsere Bedenken vom Kaarster Bürgermeister nicht geteilt würden.

Wir haben daher Herrn Moormann per E-Mail gebeten doch dazu Stellung zu nehmen. Er kündigte in seinem Schreiben vom 18.5.2005 eine detaillierte Stellungnahme an. Diese erfolgte aber nicht. Stattdessen erhielten wir ein Schreiben von Herrn Opial (Stadtverwaltung Tiefbau), nicht etwa mit einer Antwort auf unsere Frage sondern mit einigen bekannten Schilderungen. Wir haben nun in einem Schreiben vom 8.8.2005 Herrn Moormann nochmals gebeten eindeutig klar zu stellen, wo er in der Beurteilung der Lösungsmöglichkeiten für Kaarst steht.

Hat sich der Bürgermeister und die Verwaltung aus dem Thema Grundwasser zurückgezogen? Der Rat der Stadt Kaarst beurteilt die Situation deutlich zutreffender: "Der Abschlussbericht der UAG's ist eine Katastrophe" Damit haben sich die Staatskanzlei und alle an den UAG's beteiligten Personen ein Armutszeugnis ausgestellt.

(Download des Schriftverkehrs als zip-Datei)

Grundwasserberatung

Nachdem wir uns die Mühe gemacht haben, die vom Kreis Neuss angebotene Beratung im Grundwasserbüro in Glehn zu testen, sind wir der Auffassung, dass wir die Leistung - zumal wenn sie unter Ausschluss jeglicher Haftung erfolgt - für weniger Geld genauso und wesentlich unbürokratischer bieten können.

Die hydrologischen Informationen beschränkten sich darauf, den Bürger über die Höhe des zu erwartenden Grundwasserstands zu informieren und die Höhe der Kellerbodenoberkante in ein Diagramm mit dem Grundwasserverlauf einer nahe gelegenen Messstelle einzuzeichnen.

Gegenstand der bauphysikalischen Beratung war eigentlich nur das Aufzeigen der Problempunkte bei der Instandsetzung des Hauses. Da hier weder Kosten noch besondere Verfahren zu Sprache kamen, sind hierzu auch keine besonderen Fachkenntnisse erforderlich.

Wir bieten daher allen Bürgern von Kaarst die Möglichkeit, sich bei uns gegen eine Gebühr hinsichtlich der konkreten Betroffenheit Ihres Hauses beraten zu lassen. Über die Höhe der Gebühr muss noch beraten werden. Sie wird aber für Nichtmitglieder unter den für die Beratung in Glehn zu zahlenden 30 € liegen. Die Beratung für Mitglieder wird möglicherweis kostenlos, jedenfalls aber wesentlich preiswerter als für Nichtmitglieder sein. Auch hierüber muss noch ein Beschluss gefasst werden.

Unsere Betroffenheitsanalyse wird je nach Bedarf Folgendes umfassen:

  • Vermessung des Hauses
  • Einholen der Gauß-Krüger-Koordinaten beim Katasteramt in Neuss
  • Anfrage Grundwasserstand beim Staatlichen Umweltamt in Krefeld
  • Berechnung der zu erwartenden Grundwasserstände

Darüber hinaus werden wir in bauphysikalischer Hinsicht auf die Probleme bei der Abdichtung des Kellers eingehen. Dabei werden wir aber weder konkrete Maßnahmen besprechen noch Empfehlungen aussprechen, da wir bauphysikalische Maßnahmen zur Zeit für kontraproduktiv halten. Dieser Teil der Beratung soll lediglich dazu dienen, den Bürger, wenn er sich entscheiden sollte, schon jetzt bauphysikalische Maßnahmen zu ergreifen, auf die Problembereiche aufmerksam zu machen, damit er weiß, worauf er achten muss.

An der Beratung interessierte Bürger können sich an den Vorstand der Bürgerinitiative wenden:

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Abgeschlossene Aktionen:

Bürgerfrühschoppen 2005

Auch dieses Jahr war die Bürgerinitiative wieder mit einem Stand beim Bürgerfrühschoppen am 8.1.2005 vertreten. Hier betreuten vor allem Herr Pruss und Herr Kutschinski den Stand. Neben vielen Bürgern, stattete auch der Bürgermeister Herr Moormann einen Besuch ab (Für eine größere Ansicht bitte auf die Bilder klicken.):

Herr Kutschinski und Herr Pruss mit Sohn vor dem Stand

Frau Dr. Lisken-Pruss mit Sohn, Frau Kutschinski, Herr Pruss mit Sohn (v.l.n.r.)

Frau Dr. Lisken-Pruss mit Söhnen, Frau Kutschinski, Herr Pruss, Bürgermeister Moormann (v.l.n.r.)

"Rote-Karte"-Aktion

Um die Untätigkeit des Bürgermeisters in Sachen Grundwasser zu beenden, hatten wir auf Anregung unseres Mitglieds Herrn Dr. Lorenz auf der Mitgliederversammlung am 08.07.2004 beschlossen, eine Rote-Karte-Aktion durchzuführen. Wir wollten damit darauf aufmerksam machen, dass die Bürger weitere Untätigkeit in Sachen Grundwasserproblem nicht mehr tolerieren.

Wir haben aufgrund der positiv verlaufenden Gespräche mit der CDU Kaarst diese Aktion aber zunächst abgebrochen und wollen nun abwarten, wie die Zusammenarbeit in der Zukunft verläuft. Unsere Mitglieder werden in Kürze über den Verlauf der Gespräche mit der CDU sowie das weitere Vorgehen informiert.

Inzwischen sind erste Punkte der Vereinbarung mit der CDU bereits umgesetzt worden. So hat die CDU einen Ihrer Sitze im Nordkanal-Verband zu Gunsten unseres Vereinsvorsitzenden Herrn Klaus-Dieter Pruss, aufgegeben. Dazu ist auch ein Pressebericht erschienen.

Akteneinsicht Nordkanalverband

Um unsere Kenntnisse über die Pflegebedürftigkeit und die Vorgänge im Nordkanalverband zu verbessern, haben wir einen Antrag auf Akteneinsicht (Download als pdf) beim Nordkanalverband gestellt. Der Antrag ist inzwischen positiv bescheiden, wir konnten aber noch keinen Termin vereinbaren.

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Offener Brief an Bürgermeister Moormann

Aufgrund des Artikels am 17.08.2004 in der NGZ haben wir einen offenen Brief an Bürgermeister Moormann geschickt. (Download als pdf)

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BUNA-Sitzung/HFA-Sitzung

Am 5.8.2004 fand um 18:00 Uhr die letzte BUNA-Sitzung (Sondersitzung zum Thema Grundwasser) und um 19.00 Uhr die letzte Sitzung des Haupt- und Finanzausschuss vor der Kommunalwahl statt. Wir hatten unsere Mitglieder per Newsletter darüber informiert und es erschienen auch einige Mitglieder. Für diesen Einsatz an dieser Stelle noch einmal herzlichen Dank. Für beiden Veranstaltungen haben wir Protokolle angefertigt, die den Verlauf und die Diskussionsinhalt wiedergeben.

In der Sitzung das HFA wurden der Bürgerantrag vom 21.06.2004 zur Finanzierung der Nordkanalentschlammung abgelehnt.

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Podiumsdiskussion JULIS

Am 4.8.2004 fand im Clubraum 2 des Rathauses eine Podiumsdiskussion der JULIS statt, zu der alle Bürgermeisterkandidaten eingeladen sind. Auch viele Bürger waren erschienen. Wir hatten unsere Mitglieder per Newsletter darüber informiert.

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Vorstandssitzung

Am 28.07.2004 traf sich erneut der Vorstand der Bürgerinitiative, um das weitere Vorgehen hinsichtlich einer rechtlichen Prüfung festzulegen, Ergebnisse der letzten Aktionen und die Pressearbeit zu besprechen. (Protokoll als pdf)

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Vorstandssitzung

Am 20.07.2004 traf sich der Vorstand der Bürgerinitiative, um das weitere Vorgehen hinsichtlich einer rechtlichen Prüfung festzulegen, weitere Aktivitäten zu planen und weitere Inhalt der Webseite zu besprechen. (Protokoll als pdf)

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20.07.2004: 3. Sitzung des AKGW

Wir werden zeitnah über Inhalte und Ergebnisse berichten.

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Sitzung des BUNA (13.07.2004) und des Stadtrates (15.07.2004) zum Bürgerantrag betreffend den "Vorster Graben"

Am 13.07.2004 fand um 18.00 Uhr im Clubraum 3 eine Beratung des BUNA zu den Bürgeranträgen betreffend den Vorster Graben statt. Über die Anträge wurde am 15.07.04 um 18.00 Uhr ebenfalls im Clubraum 3 in der letzten Ratssitzung vor der Kommunalwahl beschlossen. Zur Ratssitzung sind zwei Artikel in der Presse erschienen. Unsere Protokolle für beide Sitzungen werden in Kürze eingestellt.

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Offener Brief an den Vorsteher des Nordkanal-Verbandes

Ebenfalls in Vorbereitung der Ratssitzung wurde ein Offener Brief an den Vorsteher des Nordkanalverbandes und an die Presse versandt.

Anschreiben Verbandsmitglieder 06.07.2004

In Vorbereitung der Ratssitzung am 15.07.2004 wurden die Vertreter der Stadt Kaarst im Nordkanalverband mit einem Schreiben gebeten, mit Ihrer Stimme dafür zu sorgen, dass der Nordkanalverband die Entschlammung in Erfüllung seiner gesetzlichen Pflichten vornimmt. (Download als pdf)

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Bürgerantrag Finanzierung Nordkanalentschlammung

Am 21.06.2004 haben Herr Kränzle und Herr Dr. Lorenz für den Arbeitskreis Grundwasser im Förderverein Holzbüttgen den folgenden Bürgerantrag bei der Stadt Kaarst eingereicht. (Download als pdf)

Antrag:

1. Beschlussfassung über Nachtragshaushalt und Finanzierung der Nordkanalentschlammung

2. Beschlussfassung über die Wiederaufnahme der Entwässerungspflicht der Grundstücke in die NK Satzung

Begründung:

Die hohen Grundwasserstände und die damit einhergehende Vernässung der Grundstücke im Einzugsbereich des Nordkanals sind -- wie eindeutig erwiesen -- keine selbstverschuldete bauliche Fehlplanung der Eigentümer, sondern die Folge von 23 Jahren fehlender und satzungswidrig fehlender Pflegemaßnahmen an diesem Vorfluter, der -- contra legem -- in dieser Zeit lediglich als Abwasserkanal benutzt wurde. Die dadurch entstandenen Schlammablagerung ist deshalb zwingend zu beseitigen und die ursprüngliche, auch historisch ausgewiesene Solentiefe, wieder her zu stellen.

Wir appellieren an den Rat der Stadt Kaarst diesem Antrag zu zustimmen und sehen absichtlich davon ab, die uns vorliegenden Fakten und Rechtverstöße in die Begründung einzuführen, da wir auf eine in die Zukunft gerichtete Gemeinschaftsaktion aller Beteiligten hoffen.

Erläuterungen:

(Download als pdf)

Die hohen Grundwasserstände sind die Folge u.a. von insgesamt 23 Jahren fehlender Pflegemaßnahmen bedingt durch :

  1. Nichteinhaltung der im FN 1980 der Stadt Kaarst angegebenen GW Stände von 3 - 4 m unter Flur
  2. Untätigkeit der Entschlammung: 1955 Grundentschlammung von 20.700 cbm, 2004 Anstieg auf 45.000 cbm
  3. Kosten der Grundentschlammung 1955 : 70.000 DM, Kosten 2004 : 4.500.000 Euro
  4. Für die Jahre 1956 bis 1980 = 24 Jahre ungeklärter Umfang der Pflegemaßnahmen
  5. Komplette Einstellung der Einpflege des Nordkanals in 1980.
  6. 15 Jahre Verstoß gegen das geltende Satzungsrecht (1980 bis 1995): in der bis zum 11.12.1995 gültigen Satzung ist die Entwässerung der Grundstücke ausdrücklich vorgesehen.
  7. Änderung der Aufgabenstellung in der neuen Satzung ab 11.12.1995 erfolgte weitere 8 Jahre keine Einpflege des Nordkanals.
  8. Satzungsänderung ( = Wegfall der Entwässerung der Grundstücke ), die – entgegen früherer Behauptungen – in der alleinigen Verantwortung der kommunalen Selbstverwaltung lag. Nur die freiwillige Aufnahmen des ökologischen Parameters hat dazu geführt, dass sich weitere Schlammmengen ansammeln konnten. Einen diesbezüglichen Abwägungsprozess (Nutzungskonflikt) mit der inzwischen ohnehin benachteiligten Besiedlung entlang des Nordkanals hat es nicht gegeben.
  9. Schrittweise Änderung der für die ursprüngliche Besiedlung maßgeblichen Planungsparameter.
  10. Kategorisches NEIN zum Mitfinanzierungsangebot durch den Kreis

Der Antrag ist inzwischen in der Sitzung das HFA vom 05.08.2004 mit den Stimmen der CDU und FDP abgelehnt worden. Näheres können Sie in den Protokollen nachlesen.

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Podiumsdiskussion am 16.6.2004

Die schon für 2003 geplante Podiumsdiskussion fand endlich am 16.6.2004 statt. Veranstalter waren die Bürgerinitiative Grundwasser Kaarst e.V. in Zusammenarbeit mit dem Arbeitskreis Grundwasser Kaarst im Förderkreis Holzbüttgen e.V.

Geladen waren die Bürgermeisterkandidaten bzw. die Fraktionsvorsitzenden der im Rat vertretenen Parteien sowie der Bürgermeister der Stadt Kaarst, der Bürgermeister der Stadt Neuss und der Landrat Patt. Am Podiumstisch nahmen Platz:

  • Landrat Patt (Kreis Neuss)
  • Bürgermeister Moormann (Stadt Kaarst)
  • Herr Kallen (Fraktionsvorsitzender der CDU im Stadtrat)
  • Herr Karis (Stellvertr. Fraktionsvorsitzender der Partei rechtsstaatliche Offensive)
  • Herr Dr. Lasogga (Bürgermeisterkandidat der FDP)
  • Herr Rottländer (Bürgermeisterkandidat der SPD)
  • Herr D. Klukas (Vertreter der UWG)
  • Herr Gaumitz (Vertreter der Grünen)

Herr Napp, der Bürgermeister der Stadt Neuss konnte wegen einer dringenden Dienstreise nicht teilnehmen. Außerdem entschuldigte sich die Bürgermeisterkandidatin der Grünen, Frau Dr. Rochow und ließ sich von Herrn Gaumitz vertreten. Herr Demuth (Rechtsstaatliche Offensive) ließ sich von Herrn Karis vertreten, da er sein Amt für die Dauer des Schützenfestes in Büttgen ruhen lässt. Herr Druecke ließ sich von Herr Dr. Klukas vetreten.

Nach der Begrüßung durch den Moderator Herrn Pruss (Bürgerinitiative Grundwasser Kaarst) erhielt zunächst Herr Landrat Patt Gelegenheit, eine Stellungnahme zum Grundwasserproblem abzugeben, da er zunächst angekündigt hatte, nur kurze Zeit bleiben zu können. Er appellierte an die Bürgerinnen und Bürger, weiterhin Geduld zu haben und Versprach, mit viel Energie an der Lösung zu arbeiten.

Sodann fasste Herr Dr. Thiele vom Arbeitskreis Grundwasser im Förderkreis Holzbüttgen den Stand der Entschlammung kurz zusammen. (Download als pdf)

Die anwesenden Bürger, es waren ca. 50 Personen erschienen, hatten dann Gelegenheit, Fragen an die Podiumsteilnehmer zu richten. Die Fragen betrafen die Verantwortlichkeit für das Problem ebenso, wie Auswirkungen auf den Naturschutz und die Rolle des Nordkanalverbandes.

Nach einer ausführlichen Fragerunde trug dann Frau Dr. Spona in Vertretung für den verhinderten Herrn Burghaus den Statusbericht über die GW Situation Nordkanal und Graben aus Sicht der Bürgerinitiative vor. (Download als pdf)

Der Abend endete mit der Stellungnahme jeder Partei zur Lösung des Grundwasserproblems.

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1.6.2004: 2. Sitzung des Arbeitskreises Grundwasser (AKGW)

(Download des Protokolls als pdf)

11.05.2004: 1. Sitzung des Arbeitskreises Grundwasser (AKGW)

(Download des Protokolls als pdf)

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10.05.2004: Antrag auf schnelle Entschlammung des Nordkanals

Am 10.05.2004 haben wir in einem Schreiben (Download als pdf) an den Vorsteher des Nordkanalverbandes beantragt, den Kanal schnellstmöglichst zu entschlammen Hier ist inzwischen eine negative Antwort eingetroffen.(Download als jpg)

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15.03.2004 Gemeinsame Entschließung des Stadtrates

Hier wurde die Einrichtung eines Arbeitskreises verabredet. Der Beschluss des HFA (Haupt- und Finanzausschuss) erfolgte am 29.04.2004.

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10.01.2004 Bürgerfrühschoppen

Am 10.01.2004 haben wir zusammen mit dem Förderverein Bodendenkmal Nordkanal e.V mit einem Stand teilgenommen.

14.12.2003 Podiumsdiskussion als Frühschoppen

Eingeladen wurde zu diesem Frühschoppen durch ein Flugblatt (download als pdf), das in Holzbüttgen, Vorst und im Kaarster Westen verteilt wurde.

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28.11.2003: Antrag von Dr. Lorenz für den Arbeitskreis Grundwasser im Förderkreis Holzbüttgen und die Bürgerinitiative Grundwasser Kaarst an die Kreisgrundwasserkommission und Bürgerantrag an den Rat der Stadt Kaarst wegen des Vorster Grabens

(Download als pdf)

Antrag:

Zur Errichtung eines Entwässerungsgrabens mit beiderseitigem Grüngürtel am südlichen Rand der Bebauung des Stadtgebietes von Vorst sind im Flächennutzungsplan Landflächen vorzusehen, die nicht zur Bebauung freigegeben werden.

Begründung:

Da zur Lösung des Grundwasserproblems aus Kostengründen eine großflächige Lösung nicht durchführbar ist, sehen wir als Alternative im Sinne der Patchwork-Lösung die Einrichtung eines Grabens am südlichen Rande der Bebauung der Stadt Kaarst. Unter Vorbehalt einer weiteren Planung für die Durchführung soll vorsorglich ein entsprechender Landstreifen für ein derartiges Projekt reserviert werden.

Anlage:
Biitte klicken Sie auf das Bild, um es zu vergrößern.

Im Kaarster Stadtgebiet sind neben den Siedlungsbereichen entlang des Nordkanals insbesondere die Wohngebiete im Bereich von Vorst von hohen Grundwasserständen bedroht. Für die Gebiete in Nordkanalnähe zeichnet sich entsprechend den Aussagen des Nordkanalgutachtens, falls es umgesetzt wird, eine ausreichende Lösung ab. Das Siedlungsgebiet von Vorst profitiert aber von einer Ertüchtigung des Nordkanals nur noch unzureichend.

Im Sinne einer Patchwork-Lösung könnte der Bereich von Vorst durch einen Entwässerungsgraben am Südrand der Bebauung geschützt werden. Die Geländehöhe in diesem Bereich liegt, wie die Karte zeigt, bei ca. 40 m NN. Der maximale Grundwasserstand in diesem Bereich lag in den letzten 35 a bei ca. 37,5 m NN. Durch die Anlage eines Grabens mit einer Tiefe von ca. 37,0 m NN könnte ein Anstieg des Grundwassers über 37,5 m NN weitestgehend verhindert werden.

Das anfallende Grabenwasser sollte dann über eine Rohrleitung bevorzugt vom östlichen, alternativ auch vom westlichen, Ende des Grabens unmittelbar zum Nordkanal geleitet werden. Da das Grabensystem westlich und nicht im Anströmbereich des Wasserwerkes Driesch liegt, ist lediglich bei sehr hohen Grundwasserständen mit einem praktisch nicht messbaren Einfluss auf das Einzugsgebiet zu rechnen. Für den Ortsteil Vorst bringt ein solcher Graben dagegen eine hohe Sicherheit.

Antwort (wörtliches Zitat) von Landrat Patt vom 12.12.2003:

Anlegen eines Grabens

Datum und Zeichen Ihres Schreibens: 28.11.2003

Az.: 68.1

Sehr geehrter Herr Dr. Lorenz,

Sie bitten mich, auch im Namen der Bürgerinitiative Grundwasser e.V. Ihren Antrag an die Unterarbeitsgruppe Oberflächengewässer unterstützend weiterzuleiten.

Gerne habe ich deshalb den Antrag mit der Bitte um Stellungnahme an das federführende Mitglied der Unterarbeitsgruppe 3, den Erftverband, weitergeleitet. Sobald mir diese von dort vorliegt, werden Sie zeitnah über das Ergebnis der Prüfung informiert

Mit freundlichen Grüßen

Dieter Patt

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Vorstandssitzung des Vereins am 13.11.2003

Vorstellung des "Nordkanalgutachtens" durch den Bürgermeister

Am 17.09.2003 findet in der Aula des Georg-Büchner-Gymnasiums in Vorst um 19:00 Uhr eine Veranstaltung des Bürgermeisters statt. Darin soll das Ergebnis des Nordkanalgutachtens vorgestellt werden. Wie bereits in der NGZ am 17.09.2003 zu lesen war, würde die Umsetzung der Vorschläge zu einer erheblichen Entlastung der Grundwassersituation führen.

Von Seiten der Bürgerinitiative nehmen an dieser Veranstaltung Herr Pruss und im Publikum Herr Burghaus teil. Vom Arbeitskreis Grundwasser aus Holzbüttgen wird Herr Dr. Thiele teilnehmen.

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Flugblatt im Juli 2003

Das im Juli 2003 verteilte Flugblatt hat uns etliche neue Mitglieder beschehrt. Wir hoffen diese Woche die Zahl von 100 Mitglieder zu überschreiten. Den Text des Flugblatts können Sie als pdf herunterladen.

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Downloads

Traurige Chronik
Gemeinsame Erklärung mit CDU-Kaarst
Antrag auf Akteneinsicht
Offener Brief Morrmann
Protokoll HFA 05.08.2004
Protokoll Buna 05.08.2004
Protokoll Julis 04.08.2004
28.07.2004: Vorstandssitzung
20.07.2004: Vorstandssitzung
Offener Brief NK-Vorsteher
Anschreiben Mitglieder NK-Verband
Bürgerantrag NK-Entschl.
Erläuterungen zum Bürgerantrag
Protokoll 16.06.2004
Vortrag 16.06.2004 (Dr. Thiele)
Vortrag 16.06.2004 (Spona/Burghaus)
2. Sitzung AKGW
1. Sitzung AKGW
Schnelle Entschl. und Antwort
Flugblatt 12/2003
Bürgerantrag Vorster Graben
Flugblatt 07/2003

Hinweis/Infos

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(c) copyright 2003, 2004 Bürgerinitiative Grundwasser Kaarst e.V.

Zuletzt geändert am: 12.10.2005